Öffnungszeiten über Ostern:

 
Tag des geistigen Eigentums im Museum Plagiarius in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Düsseldorf

 
Wir laden Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung am 26.04.2009 ab 10 Uhr ein.

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139 Tempo-Taschentuch-Plagiate im Museum Plagiarius in Solingen

 
Das Museum Plagiarius in Solingen eröffnete am 26. April 2008 anlässlich des „Welttags des Geistigen Eigentums“ eine neue Sondershow: Gezeigt wurden 139 chinesische Tempo-Taschentuch-Plagiate sowie diverse vom Zoll beschlagnahmte Fälschungen (adidas, Louis Vuitton, Viagra, Cool Water, Coca Cola…). Zur Eröffnung erhielt jeder Besucher – solange der Vorrat reichte- eine gefälschte „Tembo“-Packung, um die haptischen Qualitätsunterschiede hautnah zu erleben. China-Experte Christian Rommel berichtete in seiner Rede über die aktuelle Situation in China.

Die Sondershow ergänzt weiterhin die Plagiarius-Dauerausstellung, die seit April 2007 über 300 Plagiate der unterschiedlichsten Branchen zeigt.

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Pressemitteilungen - Museum Plagiarius in Solingen

 
26.03.2007
Rede von Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Eröffnung des Design-Museums Plagiarius in Solingen.

26.03.2007
Pressemitteilung des Museum Plagiarius (PDF)

26.03.2007
Eröffnung des Design-Museums Plagiarius in Solingen - Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen (PDF)


26.03.2007
Informationen zur Regionale 2006 in Solingen - Stadt Solingen (PDF)

26.03.2007
IVSH begrüßt Plagiarius Museum in Solingen - Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (PDF)

26.03.2007
Güterhallenateliers - Verein Güterhallen e.V. (PDF)

Pressebilder finden Sie hier...
 
   
   
Ab 1. April 2007 - Museum Plagiarius in Solingen

 
Die Sammlung der Aktion Plagiarius e. V. aus den letzten drei Jahrzehnten wird ab dem 1. April 2007 im „Museum Plagiarius“ in der Südlichen Innenstadt von Solingen gezeigt werden. Mehr als 250 Originale und Plagiate der unterschiedlichsten Branchen werden im direkten Vergleich gezeigt, angefangen von Haushaltsartikeln über Leuchten, Möbel und Kinderspielzeug bis hin zu technisch komplexen Produkten und Geräten. Parallel zur Ausstellung werden regelmäßig Workshops und Seminare zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie stattfinden. Das Museum ist weltweit einzigartig und macht auf sehr anschauliche Art und Weise auf eines der gravierendsten wirtschaftlichen Probleme aufmerksam.

Ermöglicht wird das Projekt durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Stadt Solingen und des Industrieverbandes Schneid- und Haushaltswaren, die sich mit sehr viel Engagement und Herzblut für die Einrichtung des Museums am Standort Solingen stark gemacht haben. Zahlreiche Vertreter aus Industrie und Wirtschaft sowie Privatpersonen unterstützen darüber hinaus mit Geld- und Sachspenden die Innenausstattung sowie den laufenden Betrieb des Museums. Allen Förderern an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön. Ohne ihre Hilfe wäre das Projekt nicht realisierbar.

Der neu entstandene Südpark in Solingen, in dem auch das Bergische Institut für Produktentwicklung und Innovationsmanagement sowie zahlreiche Designer und Künstler angesiedelt sind, bildet für das Museum Plagiarius eine optimale Lage. Gemeinsam will man den Südpark als wichtigen Design-Standort stärken. Und auch die Lage ist optimal: Inmitten von NRW und des Ruhrgebiets gelegen, bietet Solingen ein großes Einzugsgebiet mit guter Erreichbarkeit und Anbindung an zahlreiche wichtige Universitäten für einen intensiven wissenschaftlichen und praktischen Austausch.

Das gesamte Bergische Städtedreieck Solingen – Wuppertal - Remscheid wird im Rahmen der „Regionale 2006“, einem Entwicklungsinstrument des Landes NRW, verstärkt in den Mittelpunkt gerückt. Anhand der Inszenierung und Präsentation faszinierender Denkmäler, Zeichen und Symbole in Stadt und Landschaft soll die große Geschichte der Erfindungen, der gewerblichen Produktion und des Unternehmergeistes dieser Region vermittelt werden. Schneidwaren aus Solingen und ebenso Werkzeuge aus Remscheid sind international renommiert und stehen für Tradition, Innovation und Qualität. Zahlreiche Events und Veranstaltungen von Mai bis Oktober locken große Besuchermengen an und sorgen für Belebung.

Zur Architektur des Museum Plagiarius

Das Museum Plagiarius, in der Güterabfertigung des ehemaligen Hauptbahnhofs angeordnet, bildet einen wichtigen Baustein im zukünftigen Südpark. Dieser Bedeutung wird durch eine signifikante Neugestaltung der Giebelseite des bestehenden Gebäudes Rechnung getragen.
Anstelle des Treppenanbaus wird dem bestehenden Gebäude ein Foyerbauwerk vorgesetzt. Dieser Baukörper folgt der bestehenden Gebäudesilhouette. Die traditionelle Hausform wird durch eine außergewöhnliche Materialwahl verfremdet und in die Zukunft transformiert. Sowohl das Dach wie
die Fassade bestehen im Wesentlichen aus Kunststoff. Die Fassade wird aus dem Bild eines Fachwerks oder einer unregelmäßig geschichteten Bruchsteinmauer entwickelt. Sie wird aus einer Vielzahl von addierten Fensterformaten zusammengesetzt, deren Rahmen transparent sein werden. Das Dach wird aus einem schaumstoffartigen Kunststoffmaterial bestehen. Des Nachts wird dieser Baukörper von innen heraus leuchten und somit einen auf die Albrechthalle reagierenden Akzent in der linearen Abfolge der Hallen setzen.



Architekten: Reinhard Angelis, Planung Architektur Gestaltung
Modellfotos: Reinhard Angelis, Planung Architektur Gestaltung